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Maria und Josef in Langgöns

– der Adventskoffer

 

Stellen Sie sich vor: Mitten im Advent stehen Maria und Josef vor der Tür. Sie klingeln, sie bitten um eine Übernachtung, am nächsten Tag wollen sie weiter nach Bethlehem.

Was so seltsam klingt, soll in Langgöns mit dem „Adventskoffer“ Wirklichkeit werden. Nur stehen dann auf einmal Menschen vor der Haustür oder Sie werden von „Fremden“ auf der Straße angesprochen und möchten Ihnen einen Koffer für einen Tag und für eine Nacht zur Aufbewahrung geben.

Und was ist im Koffer? Maria und Josef – beide als Krippenfiguren im Koffer verstaut. Sie sind unterwegs und bitten um ein Quartier. Und was geschieht in dieser Nacht? Sie können Maria und Joseph aus dem Koffer nehmen, Ihnen einen Platz am Esstisch oder in der guten Stube gewähren und mit ihnen „ins Gespräch“ kommen. Ein „Hinweisblatt“ im Koffer gibt dazu Anregungen.

Der Adventskoffer ist ein Wagnis. Wird er in diesen Tagen eine Unterkunft finden? Wird er nicht verloren gehen? Aber warum sollen wir es nicht wagen, Maria und Josef für einen Moment für sich und zu uns sprechen zu lassen? Wer weiß, vielleicht schaut Gott als Engel herab und freut sich über das offene Haus, die offene Tür, das offene Herz.

Und am Tag darauf? Da reichen Sie den Koffer an einen anderen weiter – an Freunde, in die Nachbarschaft oder an Fremde? Bitten Sie für Maria und Joseph um Obdach – für eine Nacht. Und wenn beide eine Unterkunft erhalten haben, ist der nächste dran den Koffer mit den Figuren weiterzureichen in das nächste Haus.

Am Ende sollen beide am Heilig Abend, 24.12., 16 Uhr in der Evangelischen Jakobuskirche ankommen. Ich bin gespannt, ob Maria und Josef am Heilig Abend bei der Christvesper in der Kirche auch wirklich da sind? Zum Gottesdienst am 1. Christtag, 25.12., 10 Uhr werden Maria und Josef anhand des Tagebuches erzählen, was sie auf ihrem Weg durch Langgöns erlebt haben.

 

Wollen Sie mehr wissen? Ansprechpartner ist Pfarrer Ebelt.

Telefon: ‭0157 37981206‬