Artikel 2019

Alle Texte und Fotos stammen von unserer ehrenamtlichen Mitarbeiterin Imme Rieger - vielen Dank!


Ankündigung „Sonntags ma(h)l anders“ (19.01.2019)

Sie stellten das neue Gottesdienstformat vor (v. l.): Melanie Hörr, Achim Keßler und Kerstin Biermann. Foto: Rieger

"Im Titel steht alles was wir vorhaben", bringt Pfarrer Achim Keßler das neueste Angebot der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Lang-Göns auf den Punkt: "Sonntags ma(h)l anders" startet am Sonntag, dem 27. Januar, und ist ein innovatives Format als Alternative zu einem "normalen" Gottesdienst. Hierzu sind alle Interessierten, insbesondere aber diejenigen eingeladen, die neugierig auf Glaube, Kirche und Gemeinschaft sind oder denen „normale“ Gottesdienste zu wohlbekannt sind und jene, die einfach mal einen ganz anderen Gottesdienst erleben wollen.

 

Gemeinsam mit Kerstin Biermann und Melanie Hörr aus dem Vorbereitungsteam stellte Achim Keßler das Konzept des neuen Angebots vor: "Der Titel ist ganz einfach wörtlich zu nehmen, Sonntags ma(h)l anders Gottesdienst zu feiern!" So beginnt dieser moderne Gottesdienst im Gemeindezentrum der Jakobuskirche erst eine Stunde später als üblich, nämlich um 11 Uhr. Er ist offen für alle Altersklassen. Das Thema bei der Premiere im Januar lautet "Scheitern erlaubt". Es gibt viel Musik und neue Lieder, eine Live-Band begleitet die Songs. 

Die Texte in zeitgemäßer Sprache stammen von Gemeindemitglied Carolin Körber, sogar PoetrySlam ist dabei. Auf die traditionelle Liturgie wird verzichtet, und nach dem Gottesdienst sind alle Besucher zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen. Ein Kindergottesdienst findet parallel dazu statt.

 

"Den Anstoß zu diesem neuen Format gab Kirchenvorstandsmitglied Andreas Christ. Ihm war es seit langem wichtig, einmal etwas anderes auch für jüngere Menschen und solche ohne ‚Vorkenntnisse‘ anzubieten", erzählt der Pfarrer. "Die Idee ist, einfach reinzukommen und zu konsumieren, man muss nichts wissen", erklärt er, denn seine Erfahrung habe gezeigt: "Viele Leute fühlen sich nicht wohl im Gottesdienst, wenn sie den Ablauf nicht kennen." Besonders stolz ist der Pfarrer darauf, das Konzept gemeinsam mit einem rund 20-köpfigen Team komplett in Eigenregie entwickelt zu haben. "Wir haben ‚Sonntags ma(h)l anders‘ selbst erfunden, der Kirchenvorstand war der Motor“, betont Achim Keßler. Den aussagestarken Titel hat sich Melanie Hörr ausgedacht, Helge Ballach hat das Plakat entworfen. Es gibt Teams für die Musik, den Inhalt, die Dekoration und das Essen.

"Es soll ein niedrigschwelliges Angebot sein. Wichtig ist uns, dass die Menschen nach dem Gottesdienst noch intensiver als bei unserem sonntäglichen Kirchenkaffee ins Gespräch kommen und Gemeinschaft erleben", erläutern Kerstin Biermann und Melanie Hörr.

"Unsere Gottesdienstbesuche sind ja nicht schlecht, eigentlich könnten wir uns zurücklehnen", meint der Pfarrer. Aber sogar der Propst habe dazu aufgefordert, "mal etwas Neues auszuprobieren, und das ist auch ganz neu", schnmunzelt er.

Beim Premierenthema „Scheitern erlaubt“ wird es auch eine kleine Klagemauer geben, wo die Menschen – genau wie bei der echten Klagemauer in Jerusalem – auf kleinen Zettelchen anonym ihre Sorgen und Wünsche notieren und sie dann eingerollt zwischen die Steine stecken können. "Diese Klagemauer soll immer bei diesem Format zum Einsatz kommen", verrät Achim Keßler.

Vier Sonntage sind für dieses Jahr geplant, der nächste Termin steht schon fest und darf vorgemerkt werden: Am Sonntag, dem 7. April, um 11 Uhr heißt das Thema dann „Gott first“.


Pro Jugend sammelt weiter Spenden zur Finanzierung der Jugendreferentenstelle (02.01.2019)

Über einen Mitgliederzuwachs von fünf Personen berichtete Cornelia Rompf, die 1. Vorsitzende von „Pro Jugend“, dem Verein für Kinder- und Jugendhilfe Lang-Göns in der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Lang-Göns, in der Mitgliedervollversammlung des Vereins, der somit aktuell 35 Mitglieder hat. Das sind drei mehr als im Vorjahresvergleich. "Aufgrund unserer Aktionen, um den Verein mehr und besser ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, haben wir die neuen Mitglieder werben können", zeigte sich Rompf zufrieden. So wurden Briefe an die Eltern der "Wunderkinder" (das sind  Kinder der ersten bis vierten Klassen, die sich regelmäßig treffen) verteilt, es gab einen Informationsstand im Anschluss an den KU3 (Konfirmanden-Unterricht im dritten Schuljahr )-Gottesdienst und einen Bericht über die "Wunderkinder" im Gemeindebrief.

 

Der Verein war im September 2011 einzig zu dem Zweck gegründet worden, die Finanzierung der halben Stelle von Jugendreferentin Alexandra Sczigiol zu sichern. Dies bleibt auch weiterhin das einzige Ziel des Vereins. Die Vorsitzende warb für weitere Mitgliedschaften. „Auch die ständige Werbung für den Verein ist wichtig, um regelmäßig Spenden zu generieren“, betonte sie. „Der Verein muss weiterhin ins öffentliche Bewusstsein gerückt, die Menschen müssen bei vielen Gelegenheiten auf uns aufmerksam gemacht werden“, sagte Rompf. "Denn weitere Spenden werden dringend für die Kinder- und Jugendarbeit in unserer Kirchengemeinde benötigt", unterstrich die Vorsitzende. Besonders der Infostand im Anschluss an den KU3-Gottesdienst soll wiederholt werden. Hierzu sollen ein Roll-up und ein Tisch aufgebaut sowie Faltblätter ausgelegt werden. In jedem Gemeindebrief der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Lang-Göns, der drei mal jährlich erscheint, soll weiterhin jedes Mal ein kleiner Artikel über die Arbeit der Jugendreferentin veröffentlicht werden, wobei auch das Logo und die Internetadresse von Pro Jugend platziert werden soll. In den örtlichen Geschäften sollen auch in diesem Jahr wieder Spendendosen aufgestellt werden. Die Jugendreferentin Alexandra Sczigiol befindet sich derzeit in Elternzeit. Sie wird durch Katja Gerlitz vertreten. Der Öffentlichkeitsausschuss soll wiederbelebt werden. Annette Gerling, Hartmut Trettin und Pfarrer Achim Keßler haben bereits ein erstes Treffen diesbezüglich vereinbart.

Zu den Aufgaben der Jugendreferentin zählen regelmäßige Veranstaltungen mit ihrer Beteiligung bzw. unter ihrer Regie wie beispielsweise die KellerKnusperKids (KeKKS), ein Angebot für Kinder im Alter von zehn bis 13 Jahren, und der Konfirmandenunterricht. Unregelmäßige Veranstaltungen sind verschiedene Kinder- und Jugendfreizeiten, die "Wunderkinder", die Jungschar für Kinder im Alter von neun bis 11 Jahren, KU 3, das Krippenspiel an Heiligabend, sowie Kinder- und Jugendgottesdienste. Ehrenamtliche Mitarbeiter für diese Angebote sind jederzeit willkommen.Margit Reh und Anette Gerling wurden als neue Kassenprüferinnen einstimmig gewählt.

 Spendenkonto:

Volksbank Mittelhessen eG

IBAN: DE 94 51390000 0082809902

BIC: VBMHDE5F