Schön, dass Sie Ihr Kind taufen lassen möchten!!!

Im Folgenden wollen wir Ihnen helfen, die wichtigsten Fragen zu klären:

Suchen Sie einen Tauftermin in Lang-Göns? Den finden Sie HIER.

Dieser Link hilft, einen geeigneten Taufspruch zu suchen: www.taufspruch.de


 

In welchem Alter sollte ein Kind getauft werden?

Meistens werden die Kinder im ersten Lebensjahr getauft. Aber auch eine spätere Taufe ist möglich, wenn das Kind schon bewusst wahrnimmt, was geschieht. Dabei spielt das Alter des Kindes eine Rolle:

Vollendetes 10. Lebensjahr: das Kind ist zu hören

Vollendetes 12. Lebensjahr: die Einwilligung des Kindes ist erforderlich

Unter 14 Jahren: Erziehungsberechtigte müssen der Taufe zustimmen

Vollendetes 14. Lebensjahr: Taufe kann nur aufgrund des ausführlichen Wunsches des Kindes vollzogen werden.


 

Was spricht für eine Kindertaufe?

Die Taufe soll als ein Geschenk Gottes verstanden werden. Gott spricht den kleinen Kindern seine Liebe zu, unabhängig davon, wie sie sich verhalten. Eltern und Paten haben die Aufgabe, stellvertretend für die Kinder den Glauben zu bezeugen und den Kindern von ihrem Glauben, aber auch von ihren Zweifeln zu erzählen.


 

Was wird zur Taufe benötigt?

An Unterlagen benötigen Sie lediglich die Geburtsurkunde Ihres Kindes.

Sind die Paten nicht evangelisch oder nicht in Lang-Göns wohnhaft, wird die Berechtigung zum Patenamt durch einen Patenschein dokumentiert. Diesen erhalten Ihre Paten bei dem zuständigen Pfarramt (1. Wohnsitz).


 

 

Wer kann das Patenamt übernehmen?

Patin und Pate sollen bei der Taufe von religionsunmündigen Kindern (unter 14 Jahren) benannt werden.

PatInnen müssen Mitglieder einer christlichen Gemeinde sein, die der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) angeschlossen ist. 

Der Nachweis zur Berechtigung des Patenamtes erfolgt bei katholischen und nicht in Lang-Göns wohnenden (evangelischen9 ChristInnen durch einen Patenschein, den die 1.-Wohnsitz-Kirchengemeinde ausstellt.

Wenn Eltern keine/n Patin/Paten benennen können, bemüht sich die Kirchengemeinde, PatInnen zu finden.

"Wer keiner christlichen Kirche angehört ..., kann nicht Patin oder Pate sein."
(LO 2013 III, 174)


 

Kann ich einen Paten vom Patenamt entbinden?

Nein. Im Gegensatz zur möglichen Entbindung vom Patenamt auf eigenen Wunsch ist eine Streichung nicht möglich. Suchen Sie das Gespräch mit dem Paten, um den Konflikt gemeinsam zu klären. Sie können die Gemeindepfarrer zu einem klärenden Gespräch dazu bitten.


 

Wann endet das Patenamt?

In der evangelischen Kirche formal nach der Konfirmation. In der katholischen Kirche endet die Patenschaft nicht.


 

Wann kann unser Kind getauft werden?

In Lang-Göns wird einmal im Monat an einem so genannten Taufsonntag um 10 Uhr getauft. In der Regel ist das der zweite Sonntag im Monat. Sollte die Zahl der Täuflinge vier übersteigen, bieten wir einen weiteren Tauftermin an demselben Sonntag um 14 Uhr an.

HIER finden Sie Tauftermine.


 

 

Kann mein Kind konfirmiert werden, ohne getauft zu sein?

Nein. Um konfirmiert zu werden, muss Ihr Kind getauft sein.

Zwei Alternativen sind möglich:

1. am Konfirmationstag würde der Konfirmand getauft werden.

2. Meist wünschen die Konfirmanden keine Sonderrolle. Darum ist es in unserer Kirchengemeinde gängige Praxis, dass wir während der Osternacht die Konfirmanden taufen.


 

 

Kann mein Kind in den Religions- und Konfirmanden-Unterricht gehen, ohne getauft zu sein?

Ja.


 

 

Kann mein Kind einen kirchlichen Kindergarten besuchen, wenn es nicht getauft ist?

Ja. Konfessionell gebundene Kindergärten nehmen auch ungetaufte Kinder auf. Sie als Eltern müssen aber damit einverstanden sein, dass Ihr Kind christliche Glaubensinhalte kennen lernt.


 

Was bedeutet die Taufe?

Die Taufe ist in erster Linie die Zusage der Liebe und des Segens Gottes. Mit dem Akt der Taufe wird der Täufling auch in die Gemeinschaft der Christinnen und Christen aufgenommen.


 

Muss ich mich wiedertaufen lassen, wenn ich die Konfession wechsle oder wieder in die Kirche eintrete?

Nein.

In Deutschland erkennen die christlichen Kirchen die Taufe gegenseitig an. Diese Kirchen haben sich in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) zusammengeschlossenen. Die Taufe ist einmalig und wird auch beim Übertritt in eine andere Konfession oder beim Wiedereintritt nicht wiederholt.


 

 

Wer sorgt für den Schmuck in der Kirche?

Das machen wir. Über eine kleine Spende freuen wir uns. Wenn Sie besonderen Schmuck wünschen, sprechen Sie mit dem zuständigen Pfarrer.


 

Dürfen wir fotografieren und filmen.

Ja.

Voraussetzung ist, dass jede Familie eine Person benennt, die das Filmen/Fotografieren übernimmt.
Nach dem Taufgottesdienst besteht die Möglichkeit, noch Bilder zu machen.


 

Wie soll der Täufling während der Taufe gekleidet sein?

So bequem und dabei so festlich wie möglich. In vielen Familien gibt es Taufkleider, die von Generation zu Generation weiter gegeben werden. Das ist eine schöne Tradition.


 

Was kostet die Taufe?

Grundsätzlich ist die Taufe kostenlos.


 

Gibt es eine ökumenische Taufe?

Nein. Da die Taufe zugleich die Aufnahme in eine konkrete Gemeinschaft ist, erfolgt sie immer innerhalb einer Konfession. Allerdings erkennen die in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) zusammengeschlossenen Kirchen die Taufe gegenseitig an. Die Taufe ist daher einmalig und wird auch beim Übertritt in eine andere Konfession nicht wiederholt.


 

Wir möchten unser Kind taufen lassen. Können wir gleichzeitig heiraten?

Ja, das können Sie. Wir nennen einen solchen Gottesdienst "Traufe" (Taufe und Trauung in einem Gottesdienst). Es haben sich inzwischen eigene Formen entwickelt. In der Regel findet dieser an einem Samstag-Nachmittag statt. Sprechen Sie mit einem der Pfarrer.


 

Ist eine Segnung statt Taufe möglich?

Die Segnung ist in manchen evangelischen Gemeinden zur möglichen Ersatzhandlung für die Taufe geworden. Damit wollen die Eltern dem Kind später die Möglichkeit zur freien Entscheidung zur Taufe lassen. Das kleine Kind wird in einer gottesdienstlichen Handlung gesegnet. Trotzdem ersetzt die Segnung nicht das Sakrament der Taufe und begründet nicht die Kirchenmitgliedschaft.


 

Was ist eine Nottaufe?

Wenn ein Kind bei der Geburt sehr krank ist und zu sterben droht, wird eine Nottaufe vorgenommen. Diese Taufe kann jeder Christ und jede Christin ausführen.